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SOTILLO Sotillo de la Ribera
Ribera del Duero
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Über viele Jahre hinweg war es still in Sotillo de la Ribera, einem der wichtigsten Weindörfer in der Gründungsphase der D.O. Ribera del Duero. Es gab Ismael Arroyo mit dem ValSotillo, Felix Callejo und eine Cooperative, die ab und an ihren Namen wechselte, und eine Blutwurstmanufaktur. Das änderte sich schlagartig, als Miguel und Carlos Calvo Crespo beschlossen, die Trauben ihrer Weingüter nicht mehr an Ramon Arroyo zu verkaufen und stattdessen ihren eigenen Wein kelterten. Zum einen riss es ein riesiges Loch in die Qualitätsphilosophie von Arroyo, da dies die zentralen Weinberge für seine Reservas und Gran Reservas waren und zum anderen tauchte damit ein neues, qualitätsorientiertes Weingut im Nordosten der D.O. auf. Heute ist Miguel alleine für den Wein zuständig. Er verfügen über insgesamt 25 Hektar Rebfläche, aufgeteilt in fünf verschiedene Parzellen. Im Verkauf wird er von seiner Frau Irene unterstützt. Die ältesten Stöcke haben schon achtzig Lenze auf dem Buckel, die jüngsten gerade einmal derer fünfzehn. Für die eigene Produktion finden nur optimale Trauben aus den besten Parzellen Verwendung. Der Rest wird verkauft. Selektiert wird zu einem im Weinberg und nach der Lese auf dem Selektionstisch. Ausgelegt ist die moderne Kellerei auf eine Produktion von 100.000 Liter Wein. Derzeit sind ist man bei der 70.000 Flaschen angelangt, wobei es derzeit einen echten Joven, eine Semicrianza, eine Crianza und eine Reserva gibt. Mit dem EVOLUCIÓN wurde der erste Terroirwein ausgebaut, und dies komplett in französischer Eiche. lm Keller passiert nicht sonderlich viel. Der Most wird in Edelstahltanks bei relativ hohen Temperaturen vergoren. Und das per Spontanvergärung. Reinzuchthefen gibt es nicht. Maischestandzeit und alkoholische Gärung dauern zusammen etwa einen Monat. Danach werden die "crianzas" in Fässern aus amerikanischer ausgebaut und, in kleinerem Prozentsatz, in französischer Eiche. Einmal kurz gefiltert und dann abgefüllt - das war's auch schon. Alle Preise inkl. 19 % MwSt. und zuzüglich Versandkosten. 2007
Rubiejo Joven Tinto Joven
D.O.
€ 6,80 / 0,75 l Fl. (€ 9,07/1,00 l) Edle Sauerkirschnote, gute, reife
Tannine, lang am Gaumen 2007 Rubiejo Roble Tinto Roble D.O. € 8,70 / 0,75 l Fl. (€ 11,60/1,00 l ) inkl. 19 % MwSt. und zuzüglich Versandkosten Feine
Holznoten von amerikanischer und etwas französischer Eiche, rote, reife
Früchte, gute, reife Tannine bei guter Fruchtsäure, lang am Gaumen, sehr
edel, ideal zu Schmorgerichten und natürlich Lamm- und Spanferkel. 2004
Rubiejo
Crianza Tinto D.O.
€ 15,80 / 0,75 l Fl.. (€ 21,07/1,00 l) Die
erste Crianza 2002 des Gutes wurde schon in 2004 mit einer Silbermedaille
in Brüssel ausgezeichnet! Ganz stolz präsentierte mir dies die junge
Eigentümerfamilie während einer Messe in Madrid. Der Wein aus 2004 ist
noch besser - eine typische Crianza. Im Ganzen präsentiert sich der
Wein mit seinen typischen Sauerkirsch-Aromen, etwas Kakao und balsamischen
Aromen. Er ist enorm komplex und lang am Gaumen. Die Tannine sind sehr gut
eingebunden, im Abgang ist er lang 2004 Rubiejo
Reserva D.O.
€ 24,00 / 0,75 l Fl.. (€ 32,00/1,00 l) Enorm dicht und konzentriert, trotzdem komplex. Schokolade und balsamische Aromen, Pflaume und Gewürznoten. Enorm lang am Gaumen. Braucht noch Zeit! 2004 Rubiejo
EVOLUCIÓN D.O.
€ 34,00/ 0,75 l Fl.. (€ 45,33//1,00 l) Der erste große Terroirwein der Bodega, ausgebaut in französischen Barricas. Nur die allerbesten Trauben aus den ältesten Parzellen wurden für diesen ungemein eleganten Wein verwendet. Dieser Wein wird nur in Verbindung mit anderen Weinen der Bodega abgegeben. Nur sehr beschränkt lieferbar!
Weinfreunde, die mich kennen, wissen, dass meine Liebe zu den spanischen Weinen mit einer Reise in die Region Ribera del Duero begann. Umso enttäuschter war ich in der Folge, als immer mehr Bodegas zwar die Preise erhöhten, die Qualität der Weine nachließ. Pesquera ist heute nur noch ein Name, ein Qualitätsbegriff – wie einst – nicht mehr. Nach unzähligen Proben, die wir von neuen Bodegas bekamen, die aus dem Boden gestampft wurden und mit Kapital von Großkapitalisten ausgestattet wurden, wurde die Enttäuschung noch größer. Moderner „international stil“, Holz bis zum Abwinken, teils oxidative und mit Milchsäure überlagerte Massenweine. Meinem Freund Joachim Buchta, mit dem ich einmal die Region bereiste, habe ich mein Leid geklagt. Er, der Spanien-„Verrückte“, der sich aus Deutschland in sein geliebtes Spanien abgesetzt hat, hat mir wieder Mut gegeben. Er hat in Sotillo ein neues Weingut besucht, das zuvor seine Trauben an das renommierte Weingut Arroyo in Sotillode Duero lieferte. Diese Weinbauern bereiteten jetzt aus ihren uralten Rebstöcken, die den Ruhm des Gutes Arroyo ausmachten, ihre eigenen Weine – und was für Weine und zu welch’ günstigen Preisen: *) Arroyo in Sotillo de Duero gehört noch heute zu den wirklichen Ausnahmeweingütern. Neben Vega Sicilia war es das erste Gut, dass in der Region mit gleichmäßig guter Qualität aufmerkte. Das Gut besitzt sicherlich den schönsten Keller aller Güter der Region. Die Kellergewölbe sind in der den Hügel gegraben worden, lange, schmale Gänge schlängeln sich unendlich. |
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